Untersuchungsmethoden
Dopplersonographie
Die Dopplersonographie ist eine besondere Form der Ultraschalluntersuchung, bei der unter Ausnutzung des Dopplereffektes der Blutfluss in Gefäßen hörbar gemacht werden kann. Die Ultraschall-Sonde sendet Schallwellen einer bestimmten Frequenz aus, die von den Blutkörperchen in den Gefäßen mit einer veränderten Frequenz zurückgeworfen werden.

Farbcodierte Duplexsonographie
Die Duplexsonographie ist eine Ultraschall-Untersuchung, bei der die Gefäße im Bild dargestellt werden. So kann die Beschaffenheit der Wand, insbesondere Ablagerungen oder Verkalkungen, und der Durchmesser beurteilt werden. Zusätzlich wird die mittels Dopplersonographie ermittelte Geschwindigkeit und Richtung des Blutflusses farblich dargestellt.

Behandlungsmöglichkeiten
Gehtraining
Im Stadium II der arteriellen peripheren Verschlußkrankheit der Beine mit Wadenclaudicatio (Wadenschmerzen nach 100 bzw. 200m Gehstrecke: „Schaufensterkrankheit“) soll laut Therapie- Leitlinien (TASC) vor einer interventionellen Therapie mit Ballondilatation oder einer operativen Therapie mit Bypassanlage eine konservative Therapie versucht werden.
Infusionen
Bei arteriellen Durchblutungsstörungen im Stadium III (ständige Ruheschmerzen) oder Stadium IV (nicht heilende Wunden, Gewebenekrosen, z.B. schwarze Zehen) kann -wenn keine operativen oder interventionellen Behandlungsmöglichkeiten bestehen oder nach OP/ Intervention zur Unterstützung der Abheilung von Wunden – eine Infusions- Therapie mit Prostaglanoiden durchgeführt werden.
Verödung
Eine Behandlungsmethode um Krampfadern zu beseitigen ist die Verödung (Sklerosierung). In unserer Praxis benutzen wir diese Methode bei Besenreisern und kleineren Krampfadern. Mit einer feinen Nadel wird ein Medikament (Polidocanol) in die Vene gespritzt, welches die Venenwand von innen aufrauht. Durch einen Kompressionsverband/-Strumpf werden die Venenwände zusammengedrückt und verkleben.

Schaumverödung
Wir wenden diese Methode seit 2006 zur Behandlung größerer Krampfadern an. Das Verödungsmittel wird aufgeschäumt eingespritzt und hat dadurch eine bessere Wirksamkeit. Durch Ultraschall kann die Behandlung kontrolliert und gesteuert werden.
Vorsorge Gefäßcheck
Herzinfarkt und Schlaganfall treffen immer jüngere Patienten.
Etwa 50% aller Todesfälle gehen auf das Konto von Krankheiten, die mit der Arteriosklerose, der Gefäßverkalkung, zusammenhängen: Herzinfarkt und Schlaganfall sind die „Killer“.
Es gibt gute Präventions-Möglichkeiten.
Die gute Botschaft ist: wer sich frühzeitig informiert und frühzeitig aktiv wird, hat gute Möglichkeiten, sein Risiko für die Arterielle Verschlusskrankheit, Herzinfarkt oder Schlaganfall deutlich zu mindern.
Was empfehlen wir Ihnen?
Wir empfehlen Ihnen zunächst eine Analyse Ihres Gefäß-Zustandes und eine Einschätzung Ihres speziellen Risikos. Dazu bieten wir Ihnen eine Reihe von Gefäß-Untersuchungen an.

Der Gefäß-Check – Ihr Nutzen:
Früherkennung ermöglicht echte Prävention. Es gibt gute Möglichkeiten, Gefäßkrankheiten aufzuhalten oder zurückzubilden. Sie erhalten einen individuellen Bericht mit Risiko-Einschätzungen und Sie schenken sich gesündere Jahre mit besserer Lebensqualität.
Ambulante Operationen
Mehr als 20 Jahre Erfahrung
Seit mehr als 20 Jahren führen wir die operative Therapie der Krampfadern der Beine als ambulanten Eingriff durch, dies betrifft auch den Wiederholungseingriff bei einem Rezidiv.
Aufgrund unserer langen ambulanten operativen Erfahrung mit mehr als 15.000 Eingriffen bedeutet dies für den Patienten eine hohe Behandlungssicherheit. Der ambulante Eingriff bedeutet für den Patient, dass er sich nur zum Eingriff und einer anschließenden kurzen Überwachungsphase im Operationszentrum befindet.
Ambulantes Operationszentrum
Der von uns genutzte, hochmoderne Operationsraum befindet sich im:
Ambulantes Operationszentrum (AOPH)
Wißstraße 22 (am Hansaplatz)
44137 Dortmund
Die Narkoseärzte Herr Peter Domansky und Frau Kerstin Schäfer, mit denen wir zusammenarbeiten, sind durch Ihre lange ambulante Tätigkeit Spezialisten in Hinblick auf ambulante Narkosen.
Ambulante Thrombosebehandlung
Thrombose – Eine Erkrankung der Blutgerinnung
Die Diagnostik und ambulante Behandlung der Thrombose ist seit mehr als 15 Jahren ein Schwerpunkt der Gefäßpraxis. Jedes Jahr wird bei mehr als 500 Patienten eine Thrombose diagnostiziert und behandelt.
Wann besteht Thrombosegefahr?
Eine erhöhte Gerinnungsneigung und damit Thrombosegefahr besteht bei Gipsruhigstellung oder eingeschränkter Belastbarkeit des Beines sowie bei langem Sitzen auf Reisen im Bus, Flugzeug oder Auto.
Wie spürt man eine Thrombose?
Es gibt kein typisches Beschwerdebild für eine Thrombose. Die Symptome können nur gering, aber auch sehr vielfältig ausgeprägt sein. Gerade das Anfangsstadium kann symptomarm verlaufen. Hinweisende Beschwerden sind Schmerz, Schwellung und Überwärmung sowie eine rötlich-bläuliche Verfärbung der Haut.
Thrombose richtig behandeln
Die Behandlung der Thrombose wird heute im Wesentlichen ambulant und konservativ durchgeführt. Das Risiko für den Patienten ist im Vergleich zur stationären Behandlung nicht erhöht, dies betrifft auch das Risiko für eine Lungenembolie.